Bestattung

Der Tod ist für uns alle der große Unbekannte.

Nicht nur, dass er uns auf unterschiedliche Art und Weise begegnet. Manchmal reißt er urplötzlich eine Lücke in unser Leben und auf einmal ist nichts mehr so wie es war. Ein andermal zeichnet sich das Sterben eines Menschen lange vorher ab, und dennoch: Wenn es soweit ist, müssen wir damit umgehen lernen.

Zum anderen hat jeder von uns eine andere Art zu trauern. Orte, Rituale, Bilder, Austausch mit anderen, der Wunsch alleine zu sein – all das sind Bedürfnisse und Formen der Trauer. Und manchmal gibt es gar die Trauer darüber, dass wir nicht trauern können.

Als Kirchengemeinde bieten wir seelsorgerliche Begleitung an: in Form von Gesprächen, als Andacht am Krankenbett, als Krankensalbung oder Haus-Abendmahl, bei der Trauerfeier und danach. Haben Sie keine Scheu, nehmen sie Kontakt mit dem Pfarramt auf.

Stirbt ein uns nahestehender Mensch bedeutet das oft auch eine große Unsicherheit in praktischen Fragen. Was muss ich nun tun? Wie funktioniert das mit der Beerdigung? Soll es eine Erdbestattung, eine Trauerfeier mit anschließender Verbrennung oder eine Trauerfeier mit Urnenbeisetzung sein? Wer muss informiert werden?

Es sind in diesem Fall viele für Sie da: Ihr Pfarrer, das Bestattungsinstitut ihrer Wahl, der kommunale Friedhofsträger (Marktgemeinde Mitwitz). Wir arbeiten eng zusammen und begleiten Sie in den Tagen des Abschiedes. Nach einem ersten Anruf im Pfarramt (09266/221) vereinbaren wir einen Bestattungstermin und ein gemeinsames Gespräch zur Vorbereitung der Trauerfeier/Beerdigung.

Mit dem Geschenk des Glaubens können auch unsere Schritte auf der Wegstrecke der Trauer fester werden. Als Jesus sich von seinen Jüngern verabschiedet, verheißt er ihnen seinen Beistand, den Tröster, den Heiligen Geist. So sind wir begleitet und gehalten auch in den Tiefen des Lebens. Diese Zusage und auch die Hoffnung auf ein neues Leben soll in unseren Trauerfeiern zum Ausdruck kommen. Mit wertschätzenden und liebevollen Worten wollen wir unseren Verstorbenen/unsere Verstorbene in Gottes Hand legen.

Als Kirchengemeinde laden wir die Angehörigen ein, am Sonntag nach der Trauerfeier den Gottesdienst zu besuchen. Gemeinsam mit der Gemeinde gedenken wir des/der Verstorbenen und legen ihn/sie in Gottes Hand. Eine Kerze auf dem Altar brennt als Zeichen der Hoffnung, die wir als Christen haben.

Am Totensonntag bzw. Ewigkeitssonntag laden wir zu einem gemeinsamen Totengedenken für alle verstorbene des vergangenen Kirchenjahres ein. Zu diesem Anlass bekommen Sie einen Brief von uns, der sie zu diesem Gottesdienst einlädt.

Weitere Impulse und Informationen finden Sie unter:

https://bestattung.bayern-evangelisch.de/